Edmund Götz
Edmund Götz war eine in sich abgerundete Künstler-persönlichkeit und ein Maler aus Passion. Er fand relativ rasch zu dem ihm eigenen Stil, zu seinen unverwechselbaren künstlerischen Ausdrucksmitteln. Schon in seinen frühen uns bekannten Bildern bevorzugte er eine Malweise, die den Hauptvertretern des Deutschen Impressionismus nahesteht.
Referat Rudolf Nehmer, 5.2.1971
Biografie
02.03.1891 | geboren in Dresden |
1910-1913 | nach Schule und Lehre Studium für Kunsterziehung in Dresden und abschliessend Staatsexamen für Kunsterziehung |
ab 1914 | Lehrer für Kunsterziehung an verschiedenen Dresdner Gymnasien |
1919-1924 | Leiter der Zeichen- und Malklasse der Abendabteilung der Staatlichen Akademie für Kunstgewerbe Dresden |
1927-1928 | Studium an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in München bei Prof. Carl Caspar. Ausbildung in sämtlichen Maltechniken einschließlich der Freskomalerei bei Prof. Doerner. 3 Studienreisen nach Italien, die letztere besonders den Studien der Fresken von Piero della Francesca und Giotto gewidmet. |
1927 | halbjähriger Aufenthalt in Spanien zum Studium der Werke von Goya, Velazquez und Greco, später Studienreisen nach Frankreich, Belgien, England, Schweden, Österreich, Ungarn und Rumänien. |
1933 | Heirat mit Lotte Götz, geb. Herrmann (Kinder Folker (1937) und Sigrun (1943) |
1933-1943 | freischaffender Künstler in Berlin |
1943 | Verlust des größten Teiles der Werke durch Ausbombung des Ateliers Übersiedlung nach Dresden |
1945 | in Dresden erneute Ausbombung mit nochmaligem Werkverlust Berufung als Lehrer für Grafik an die Meisterschule für das Gestaltende Handwerk (ehem. Staatliche Akademie für Kunstgewerbe in Dresden) |
1946 | Lehrer an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste, Dresden, Leiter der Abteilung für Kunsterziehung (diese Abteilung wurde 1947 an die Universität Leipzig verlegt) |
1947 | Dozent für Kunsterziehung an der Lehrerausbildungsstätte in Dresden-Wachwitz. |
1948 | Lehrbeauftragter an der TH Dresden für Freihandzeichnen. |
ab 1952 | Dozent an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. 1956 Emeritierung |
ab 1956 | freischaffender Künstler in Dresden, Werkvertrag mit dem Gaswerk Reick. Gründungsmitglied des Deutschen Kulturbundes in Dresden. |
1959-1960 | Studienreisen in die Sowjetunion, nach Ägypten, dem Libanon und in die Türkei. |
1961-1968 | Leitung eines Mal-und Zeichenzirkels an der TU Dresden. |
04.02.1968 | in Dresden gestorben. |
Ausstellungsbeteiligungen
1953 | Deutsche Kunstausstellung III |
1958 | Deutsche Kunstausstellung IV |
1957 | 2. Bezirksausstellung in Dresden; IX Jahre Bildende Kunst in der DDR |
1962-1963 | Deutsche Kunstausstellung V |
. | Deutsche Akademie der Künste zu Berlin, VBK Deutschlands; Das Bauwerk in Malerei und Grafik |
1971 | Ausstellung in der TU Dresden Gedächtnisausstellung anlässlich seines 80. Geburtstages in der Galerie „Kunst der Zeit“; weitere Ausstellungen in der Galerie „Kunst der Zeit“ in Dresden, Haus der Heimat in Freital-Burgk (jetzt Städtische Kunstsammlungen Freital) |
. | Ausstellung in der Neuen Galerie Dresden |
1988 | Begegnung 1 – Dresdner Künstler in Ausstellungen |
Textverweise
https://de.wikipedia.org/wiki/Edmund_Götz